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Ain’t no love in the heart of the city

  • Ain't no love in the heart of the city
  • Ain’t no love in the heart of the city - Foto: Kees van Surksum

2017
Betonguss, Rosenerde und Eisenwaren
62 x 44 x 20 cm

„Ain’t no love in the heart of the city“ war ein R’n’B-Song, der von Michael Price und Dan Walsh geschrieben und 1974 von Bobby Bland erstmals aufgenommen wurde. Er ist vielleicht der Song, der durch Cover-Versionen am bekanntesten wurde. Die berühmteste Version stammt aus dem Jahre 1978 von der englischen Hardrock-Gruppe Whitesnake, einer der Nachfolge-Bands von Deep Purple.

Und „Ain’t no love in the heart of the city“ ist zwischen Betonplatten gepresste Rosenerde. Die von  Stephan A. Schmidt gegossenen Platten sind durch Stahlgewindestangen verschraubt, hängen an Metallketten von der Decke und bilden zusammen die abstrahierte Form und Größe eines menschlichen Torsos. „Ain’t no love“ ist Widerspruch und Hoffnung: Bei ausreichender Feuchtigkeit der Erde setzt sich Moos an und Gras beginnt zu wachsen.

© 2017 – Foto oben: Florian Wendel · Foto unten: Kees van Surksum